Beitragsbild: Anderson .Paak – "Ventura"

Anderson .Paak – „Ventura“ • Review & Stream

Anderson .Paak hat mit „Ventura“ (VÖ: 12. April 2019) kein halbes Jahr nach „Oxnard“ (VÖ: 16. November 2018) direkt ein weiteres Soloalbum nachgelegt. Nachdem sich die allgemeine Aufregung nun etwas gelegt hat, hier unsere 5 Cents zu „Ventura“:

„Ventura“ ist Anderson .Paaks insgesamt viertes Album, sieht man von den frühen Veröffentlichungen unter dem Namen Breezy Lovejoy ab. Als Anderson .Paak erschien der Sänger, Rapper, Schlagzeuger und Produzent 2014 mit der LP „Venice“ auf der Bildfläche, 2016 folgten das viel beachtete und großartige Album „Malibu“ sowie das Kollabo-Projekt „Yes Lawd!“ mit Knxwledge. Dazwischen steigerte das fleißige Multitalent seine Bekanntheit durch die Omnipräsenz auf dem Album „Compton“ (2015) von Dr. Dre, der den Kalifornier unter seine Fittiche nahm.

Unter der Aufsicht des strengen Doktors wurden „Oxnard“ und „Ventura“ als Geschwisteralben konzipiert und parallel zueinander aufgenommen. „Oxnard“ legt den Fokus auf den Hip-Hopper in .Paak. Damit ist es natürlich perfekt für Dein Lieblings-Hip-Hop-Radio und erlangte folgerichtig Platz Nr. 8 in den say say Jahrescharts 2018. Zweiteres setzt verstärkt dessen soulful Seite in Szene. Die jeweiligen Albumgäste unterstreichen diesen Ansatz: Auf „Oxnard“ finden sich Rap-Größen wie Dr. Dre himself, Kendrick Lamar, Snoop Dogg, Q-Tip, J. Cole und Pusha T, „Ventura“ wartet mit der Soul-Legende Smokey Robinson, Brandy, Lalah Hathaway, André 3000 und einer wiederverwerteten Aufnahme des bereits 2011 verstorbenen, legendären Sängers Nate Dogg auf.



So klingt „Ventura“ von Anderson .Paak

In drei Worten: leidenschaftlich, souverän, soulful!

Unsere Favoriten von „Ventura“ im Überblick und bereits auf say say • soulful hip-hop radio zu hören:

  • „Make It Better“ ft. Smokey Robinson
  • „King James“
  • „Jet Black“ ft. Brandy
  • „Come Home“ ft. André 3000
  • „Twilight“

Anderson .Paak ist auf „Ventura“ vollends in seinem Element, was für „Oxnard“ aus unserer Sicht nicht unbedingt gilt. Das liegt mitunter daran, dass Dre seinem Schützling mehr Freiheit in der Produktion gewährte, wodurch sich dieser offenbar besser entfalten konnte. Okay, sein Stil ist mittlerweile bekannt und dementsprechend weniger beeindruckend als zu Zeiten von „Malibu“ – das ändert aber nichts an der Tatsache, das „Ventura“ ein richtig gutes Album ist.

Die Platte ist in sich stimmig, verfolgt ein einheitliches Soundbild und vermittelt ein sehr positives Lebensgefühl – kurz: „Ventura“ klingt so, wie das breite Lächeln von Anderson .Paak aussieht. Alle Feature-Gäste liefern gebührend ab und die hochkarätige Unterstützung auf Produzentenseite – etwa durch The Alchemist, FredWreck und Kiefer – sorgt dafür, dass jeder perfekt in Szene gesetzt ist.

Fazit: „Ventura“ ist für uns bislang eines der besten Alben des Jahres 2019!



Fakten zu „Ventura“ von Anderson .Paak

Künstler: Anderson .Paak
Album: „Ventura“
VÖ: 11. April 2019
Anzahl der Tracks: 11
Laufzeit: 39 Minuten


„Ventura“ von Anderson .Paak jetzt streamen

Wenn ihr euch „Ventura“ von Anderson .Paak direkt anhören möchtet, könnt ihr das in allen bekannten Streamingdiensten tun. Spotify, Deezer, Apple Music und Tidal sind nachfolgend bereits eingebunden. Ohne Log-in hört ihr immer die ersten 30 bis 90 Sekunden eines Tracks, womit sich ja bereits ein Eindruck verschaffen lässt. Wer einen Account bei den genannten Musikplattformen hat, muss zum Hören nicht mal unsere Website verlassen – der Wahnsinn, oder?







Kategorie: Reviews | Autor: Tim

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