Fat Joe - Jealous One's Envy - Cover Vorderseite - say say soulful hip-hop radio

Fat Joe „Jealous One’s Envy“ • 25 Jahre

Ein Hip-Hop Klassiker feiert Jubiläum: Am 24. Oktober 1995, heute vor 25 Jahren, wurde „Jealous One’s Envy“, das zweite Album des Rappers Fat Joe (*19. August 1970) veröffentlicht.

Das Album ist ein Bronx-New-York-Eastcoast-90s-Hip-Hop-Klassiker und für uns nach wie vor das stärkste Fat Joe-Album. All killer no filler: ein Hip-Hop-Album, das man heute, 25 Jahre später, immer noch von Anfang bis Ende durchhören kann und man hört nur Banger – now that’s what we call a mf CLASSIC!

Fat Joe - Jealous One's Envy - Cover Rückseite - say say soulful hip-hop radio
Rückseite des Vinyl-Covers

Standout-Track: „Envy“ mit teilweise sehr persönlichem und bewegendem Text (hier die vollständigen Lyrics). Fat Joe war in lyrischer Höchstform! Im Video (siehe unten) gibt es Cameos von Hip-Hop-Größen Big Pun, Cuban Link und Bone Thugs-n-Harmony (man munkelt, Fat Joe sei im Gespräch mit Eazy-E gewesen und wollte bei dessen Label Ruthless Records unterschreiben, bevor Eazy-E im März 1995 starb).

Der „Envy“-Beat wurde produziert von L.E.S., der zuvor u.a. Hip-Hop-Klassiker wie „Life’s a Bitch“ von Nas und „Sugar Hill“ von AZ (dessen Debüt „Doe or Die“ erschien zwei Wochen vor „Jealous One’s Envy“) produziert hatte sowie später an der Produktion von Will Smith„Gettin Jiggy Wit It“ mitwirkte. Das wunderbare Sample stammt von Marvin Gayes „Sexual Healing“ aus dem Jahr 1987:


Weitere Highlights auf „Jealous One’s Envy“: „Success“, „The Shit Is Real“, „Say Word“, „Bronx Keeps Creating It“ und viele mehr…

Produktionen stammten von L.E.S. (siehe oben), DJ Premier, Diamond D, Domingo und Joe Fatal.


Auf dem Track „Watch Out“ hörte man erstmals den legendären Big Pun (10. November 1971 – 7. Februar 2000).

Auf „Respect Mine“ gibt es ein großartiges Feature von Raekwon, dessen legendäres Debüt „Only Built 4 Cuban Linx…“ keine drei Monate zuvor erschienen war.

Das Intro wurde gesprochen von KRS-One, der genau zwei Wochen zuvor sein zweites Soloalbum „KRS-One“ veröffentlicht hatte.


Das Rolling Stone Magazine (hier) nannte Fat Joe damals „the South Bronx Puerto Rican counterpart to Notorious B.I.G. of Brooklyn, N.Y.“ und er habe eine „gigantic physical presence with the rhyming skills and booming voice to match“.



Autor: Freddy; Kategorie: Hip-Hop

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