Neue Show: BEATS & BREAKFAST • Instrumental Hip-Hop mit Tim

Yeah! Eine neue moderierte Show auf say say! Bei BEATS & BREAKFAST entführt dich Tim a.k.a. Dub T. jeden Samstag von 8 – 10 Uhr in die wunderbare Welt des Instrumental Hip-Hop – exklusiv auf say say • soulful hip-hop radio.

Wie es der Name verrät, eignet sich die Show unserer Ansicht nach am besten zu einem langen, ausgedehnten Frühstück. Gemütlicher kann dein Samstagmorgen nicht starten – und ein paar spannende Infos gibt es gratis zu Kaffee und Croissant dazu.

Instrumental Hip-Hop – Was ist das?

Instrumental Hip-Hop – sind das „nur“ die Instrumentals von Hip-Hop Tracks? Nein! „Instrumental Hip-Hop“ ist ein eigenständiges Hip-Hop-Subgenre. Zu Instrumental Hip-Hop  gehören Instrumentals von Rap-Tracks, aber auch viele Beats, die für sich stehen und nicht mit der Intention produziert wurden, dass jemand darüber rappt.

Instrumental Hip-Hop ist in den letzten Jahren ein großes Ding geworden. Sowohl in den USA als auch in Europa hat sich eine beachtliche Szene von Beatmakern und Beatnerds gebildet. Viele der bekanntesten Hip-Hop-Produzenten haben Instrumental-Alben veröffentlicht – etwa Pete Rock, J Dilla, 9th Wonder oder Statik Selektah.

In Deutschland haben sich Produzenten wie Brenk Sinatra (aus Österreich), Dexter, Shuko, Suff Daddy, The Breed und viele mehr mit Instrumental Hip-Hop einen Namen gemacht. Playlists mit Instrumental Hip-Hop haben bei den Streamingdiensten Hunderttausende von Anhängern. In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile Veranstaltungen für Instrumental Hip-Hop und Produzenten wie Apollo Brown aus Detroit (hier unser Interview mit ihm) spielen Konzerte, bei denen sie ausschließlich Hip-Hop-Beats spielen – ohne Rapper auf der Bühne.

Instrumental Hip-Hop in deinem Hip-Hop-Radio say say

BEATS & BREAKFAST wird gestaltet und moderiert von Tim, den du vielleicht aus der MORNINGSHOW auf say say kennst.

Tim ist unter dem Namen Duktus T selbst seit mehr als zehn Jahren als Hobby-Beatmaker aktiv. Schon als Jugendlicher scannte er bei jedem CD-Kauf die Credits im Booklet, um zu erfahren, wer da eigentlich an den Reglern saß. Seine Producer-Favoriten: Dr. Dre, DJ Quik, Battlecat, FredWreck, The Alchemist, Terrace Martin, DJ Premier, Pete Rock, Statik Selektah, 9th Wonder, Nicolay, Black Milk.

Bei BEATS & BREAKFAST haben sowohl etablierte Größen als auch vermeintlich unbekannte Produzenten ihren Platz. Sie stammen aus allen Teilen der Welt, auch viele deutsche Produzenten wie Shuko, The Breed, Don Philippe, I.L.L. Will, Dexter und Suff Daddy sind zu hören.


Kurz-Interview mit Tim a.k.a. Dub T.

Stell dich bitte kurz vor: Woher kommst du, wo lebst du, was machst du?
Ich bin Tim a.k.a. Dub T. [leitet sich ab von „Westcoast Tim“ bzw. „W.T.“; „Dub“ = „Double U“] a.k.a. Duktus T aus Bergedorf im Osten Hamburgs. Aktuell lebe ich im westlichen Teil der Hansestadt, nahe der Universität. Seit über 20 Jahren verfolge ich die internationale Hip-Hop-Entwicklung als Fan, seit mehr als zehn Jahren produziere ich in meiner Freizeit selbst.

Wie bist du zum Hip-Hop, Soul & Funk gekommen?
Mitte der 1990er-Jahre bat ich einen Klassenkamerad, der etwas älter und irgendwie cool war, dass er mir ein Album der Crossover-Band Such a Surge auf Kassette überspielt – das hörte er nämlich die ganze Zeit. Auf der zweiten Seite der Kassette befand sich, wie ich erst später herausfand, ein Teil des Albums „Tha Doggfather“ von Snoop Doggy Dogg. Das gefiel mir  deutlich besser als Such a Surge.

Später brachte mir mein älterer Bruder Tapes mit, die er von einer Mitschülerin bekam. Mit dabei war beispielsweise „Black Sunday“ von Cypress Hill, was ich rauf- und runtergehörte. Dann kamen „Wu-Tang Forever“ und die zahlreichen Soloplatten der Clan-Mitglieder. Spätestens von da an war es um mich geschehen.

Was für Musik können die Hörer von BEATS & BREAKFAST erwarten?
Entspannten Instrumental Hip-Hop aus allen Ecken dieser Welt, wobei ich mich nicht auf die aktuell sehr angesagte Chillhop Music – also Lo-Fi- und jazzige Beats – beschränke, sondern auch funkige und soulful Produktionen spiele.

Wie bist du auf das Konzept zur Show gekommen?
Als mir die Idee kam, dass es auf say say eine Show mit Instrumental Hip-Hop geben sollte, dachte ich direkt an den Samstagmorgen als beste Zeit dafür. Für viele ist der Samstag der erste freie Tag nach der Arbeitswoche, an dem erst mal ausgeschlafen und mit einem ausgiebigen Frühstück langsam in den Tag gestartet wird.

Dabei entspannte Hip-Hop-Beats laufen zu lassen, passt perfekt zusammen – und als großer Freund von Alliterationen, also Wörter mit gleichen Anfangsbuchstaben, war der Name BEATS & BREAKFAST schnell in meinem Kopf.

Kannst du uns drei deiner absoluten Lieblingsinstrumentals nennen?
Ja, auch wenn die Entscheidung natürlich extrem schwer fällt – hier eine spontane Auswahl:

  1. „Quik’s Groove III“DJ Quik
  2. „Victory“Nicolay
  3. „I Remember“Statik Selektah
Fotograf: Eric Anders

Du hast bei BEATS & BREAKFAST einen Beat gehört und suchst Intrepret/Titel? Kein Problem – schreib uns bitte die Uhrzeit, wann du den Beat gehört hast und wir schicken dir die Infos. (Aus technischen Gründen können während BEATS & BREAKFAST keine Titelinfos angezeigt werden.)


BEATS & BREAKFAST – Instrumental Hip-Hop mit Tim
Samstags, 8 – 10 Uhr auf say say • soulful hip-hop radio



Kategorie: Shows | Autor: Tim | Grafik: Marek

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