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Mostdope • Instagram Hip-Hop Magazin jetzt mit eigener Website

Für eine gut funktionierende Hip-Hop Kultur ist neben den Artists selber natürlich auch die Berichterstattung rund um die Szene wichtig. Hier auf say say kriegst du dafür z.B. in der MORNINGSHOW und in unserem Blog regelmäßig Updates zu neuen Alben, Jubiläen von alten Alben oder Vorstellungen von unter dem Radar fliegenden Künstler:innen.

Als kleiner Hinweis in eigener Sache. Manchen Leser:innen ist bei anderen Beiträgen bestimmt schon der Zusatz bei meinem Autornamen aufgefallen: Matthi (Mostdope). Parallel zu say say bin ich gemeinsam mit einem kleinen Team bei diesem Indie-Magazin unterwegs. Dort haben wir uns einzig und allein die unabhängige Berichterstattung rund um den Hip-Hop auf die Fahne geschrieben. Bis vor kurzem fand der Auftritt ausschließlich auf Instagram statt, wo die Autor:innen ihre Texte in den Captions veröffentlichten. Das hat sich Mitte Oktober geändert, denn Mostdope gibt es nun auch als Website!

Auf mostdope.tv findest du Texte und Infos zu allem Relevanten aus der internationalen und deutschsprachigen Hip-Hop Szene. Das kann z.B. der donnerstägliche Release Radar sein, der pünktlich um 19 Uhr auflistet, welche neuen Songs am Freitag erscheinen. Das kann genauso ein Staff Pick sein, der den Blick zurück auf gefeierte Alben wirft und unterstreicht, woher ihr Meilenstein-Status kommt. Ebenso werden sich gelegentlich Artists zum ON AIR-Podcast oder Interview eingeladen, um mit ihnen ins persönliche Gespräch zu kommen.

Schau dich für alle Formate und Texte einfach mal auf der Mostdope-Website um. Wer mehr über die Personen hinter der Seite erfahren möchte: Weiter unten in diesem Blogpost findet du ein Kurz-Interview mit Kevin Krow, dem Gründer von Mostdope.

Screenshot von der Mostdope-Website (Stand: 24.10.2021)

Mostdope - Kevin Krow

Krow, bitte stell dich kurz vor: Wo lebst du, was machst du neben Mostdope?

Ich bin Kevin Krow, Anfang 30, und komme ursprünglich aus dem für Hip-Hop nicht ganz so geschichtsträchtigen Hannover. Vor gut zehn Jahren hat es mich dann aber nach Berlin gezogen, wo ich in den 2010ern gelebt habe, bis ich jetzt letztes Jahr nach Hamburg gekommen bin. Ich studiere momentan Popular Music Studies und arbeite nebenbei freischaffend in allem Möglichen von Livemusik/Events über Musikvideo-Produktionen bis hin zum Film.

Wie bist du zum Hip-Hop gekommen?

Ganz klassisch von zuhause aus. Bei uns lief eigentlich dauerhaft Musik und gerade mein Vater hat mit seinen Platten von Dr. Dre – The Chronic bis zu Eve – Scorpion schon früh die Weichen gestellt. Mein Bruder hat in der Jugend die ganze G-Unit und Dipset Welle mitgenommen und mich dann endgültig gecatched. 2007 war ich dann auf meinem ersten splash! und habe damit auch noch meine Liebe für den deutschen Rap entdeckt.

Was ist Mostdope denn genau?

Wir sind ein Online Hip-Hop Magazin, das sich auch mit der Kultur darum auseinandersetzt. Es geht uns darum, einen kulturellen Mehrwert zu schaffen, Dinge einzuordnen und den Menschen Musik näherzubringen. Wir beschäftigen uns sowohl mit internationalem als auch deutschsprachigem Hip-Hop und haben dafür unterschiedliche Formate, die regelmäßig herauskommen. Das können z.B. Porträts von wichtigen Alben oder Spotlights über Artists sein, die vielleicht schon gar nicht mehr jüngeren Hip-Hop Fans geläufig sind aber unbedingt in den heutigen Kontext eingeordnet werden sollten. Wichtig ist es für uns aber auch, uns mit der aktuellen Szene auseinanderzusetzen und ein Magazin für alle Infos rund um neue Releases darzustellen, z.B. in Form von Podcasts, Interviews oder Release-Übersichten.

Wie ist Mostdope denn eigentlich entstanden?

Ich hab nie den Anspruch gehabt selber Rapper zu sein, wollte aber immer irgendwie die Hintergründe von Musik beleuchten und mich mit ebendiesen Personen, die die Musik produzieren, die ich Tag täglich höre auseinandersetzen. Redaktionsjobs bei zwei deutschsprachigen Hip-Hop Magazinen haben mir die Möglichkeit gegeben Szeneluft zu schnuppern, aber ich wollte irgendwo auch selber was auf die Beine stellen und auch anderen Kreativschaffenden eine Plattform zum Schreiben bieten. 2018 ist aus diesem Wunsch eine Instagram-Seite entstanden, die erstmal nur im kleinen Rahmen lief aber 2020 gemeinsam mit einem Kumpel größer wurde. Nach und nach sind dann einige Leute dazugekommen und mit der Zeit ist daraus ein vollumfängliches Redaktionsteam entstanden sowie eben jetzt auch die längst überfällige Website.

Wo wollt ihr mit Mostdope hin, wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Wir wollen den Leuten eine Alternative bieten zu den bereits etablierten Plattformen. Der Fokus liegt also ganz klar auf dem Wachsen. Dafür wollen wir vor allem die Bereiche ausbauen, die bisher noch nicht so stark vertreten sind. Geplant sind da so Sachen wie Videoformate und der Kontakt zu weiteren interessanten Gästen, mit denen wir spannende Einblicke in die Hip-Hop Kultur liefern können. Deshalb: In fünf Jahren wollen wir auf jeden Fall vollwertiges Teil der journalistischen Szene sein.

Vielen Dank für das Interview, Krow!


Neugierig geworden? Hier kommst du zur neuen Website von Mostdope. Zum Instagram-Auftritt des Magazins kommst du hier.



Autor: Matthi (Mostdope)

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