24 Hours - Shuko & The Breed, Felix De Luca, Lake - Cover

The Breed & Shuko „24 Hours“ – Weltpremiere / Kurz-Interview Freitag 9.30 Uhr live in der MORNINGSHOW

Hip-Hop-Produzenten – dieser Bezeichnung sind die beiden Deutschen Shuko und The Breed schon länger entwachsen. Ihre Offenheit für Innovationen, neue Sounds und vor allem besondere Vibes beweisen die beiden nun mit ihrem neuen Track 24 Hours, den wir dir heute Morgen in der MORNINGSHOW exklusiv vor Veröffentlichung (30. April 2021) vorstellen durften.

24 Hours – neue Single von The Breed & Shuko

Wir lehnen uns aus dem Fenster und behaupten: Das wird einer DER Sommerhits des Jahres 2021 – zumindest bei say say • soulful hip-hop radio! Ein doper Uptempo-Beat mit Bläsern und fetter Bassline, der dem Gesang der Sängerin Lake (UK/Norwegen) und dem kurzen aber dopen Rap-Part von Felix De Luca (Dänemark) den passenden Rahmen setzt. Wirklich richtig cooles Ding geworden, mit einem mitreißenden, sommerlichen Vibe!

Dich interessieren die Hintergründe zu dem Track? Bitteschön: morgen, Freitag, 30. April 2021, 9.30 Uhr geben uns Shuko und The Breed live in der MORNINGSHOW ein Kurz-Interview! Wir sprechen über die neue Single 24 Hours, ihre Arbeit als Produzenten generell und die beiden Vocal-Features.

Tune in Freitag um 9.30 Uhr!

Shuko & The Breed - Hip-Hop Produzenten - Dippin' (2019)
Shuko (l) und (vielleicht) The Breed (r) 2019

Kurz-Vorstellung Shuko und The Breed

Für die Art Hip-Hop, Soul & Funk, die du bei say say hörst, gehören die beiden Produzenten Shuko und The Breed in Deutschland zur allerersten Garde. Sie produzieren solo oder gemeinsam, mal reine Instrumentals, mal für Sänger*innen/Rapper*innen.

Shuko, bürgerlich Christoph Bauss, aus Mainz hat neben vielen Instrumental-Projekten schon mit den ganz großen Namen gearbeitet: In Deutschland viel mit Deutschrapper Cro, aber auch mit Casper, den Fantastischen Vier, RIN, Azad oder Mark Forster (eine umfangreiche, aber nicht vollständige, Liste von Shukos Produktionen findet sich bei Wikipedia hier).

International war Shuko u.a. an dem Welthit Lush Life der schwedischen Sängerin Zara Larsson beteiligt. Außerdem hat er mit vielen US Hip-Hop-Künstlern gearbeitet, zuerst im Jahr 2003 mit Doujah Raze, dann mit Rappern wie Keith Murray, Saigon, Chuuwee und viel mit dem Rapper Kidaf. Als Teil des Produzententeams Shucati hat er zuletzt an Tracks für Hip-Hop-Stars wie Vic Mensa, Nav, Tee Grizzley oder Guapdad 4000 gearbeitet. Auf seinen Produzentenalben/-Mixtapes finden sich Rap-Größen wie Talib Kweli, Rakim, Blu, B-Real, Skyzoo oder R.A. The Rugged Man.

Auf say say hörst du von Shuko neben Tracks aus seinen Produzenten-Alben u.a. Money (mit der Schweizerin Ira May und der Westcoast-Legende Defari), Tracks mit dem New Yorker MC Kidaf, mit der englischen Sängerin Isabelle Brown, der Sängerin Ay Wing, von ihm produzierte Remixe oder Musik seines Funk-Projekts Apollo Theo.

The Breed wiederum ist selbsternannter Nerd for everything that got soul, jazz and flavour und damit wie geschaffen für die Musik, die wir bei say say lieben. Die Recherche zu seiner Arbeit ist schwieriger, da seine Produzentenkarriere noch jünger ist (sein erstes Instrumental-Album veröffentlichte The Breed 2016) und er zumindest visuell öffentlich nicht in Erscheinung treten möchte (bei Auftritten trägt er eine Maske).

Neben vielen Instrumental-Projekten, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Produzenten, hat er viel für den deutschen Rapper Plusmacher produziert, aber auch für Deutschrap-Größen wie Marteria, Xatar oder Olexesh. International haben schon US-Größen wie Kodak Black, MC Eiht und Anderson .Paak über Beats von The Breed gerappt. Seit 2020 betreibt er das Label we run this., auf dem übrigens der neue 24 Hours-Track erscheint.

Gemeinsame Arbeiten von The Breed und Shuko

Wie auf dem neuen 24 Hours-Track produzieren die beiden Freunde Shuko und The Breed gelegentlich zusammen:

Mit dem gemeinsamen Album Dippin‚ (2019) haben sie eine Ode an den West Coast G-Funk-Sound geschaffen. Das Album hat unter anderem den von uns sehr gefeierten Track Life in Los Angeles (ft. MC Eiht, King T & Benny Sings) hervorgebracht:

Ebenfalls bei say say im Programm haben wir den Shuko & The Breed Remix von Julianna Townsends Sunday Blues:

Das bisherige Highlight der Zusammenarbeit ist sicher die sensationelle Single JEWELZ von Anderson .Paak, das The Breed und Shucati (Produzententeam, dem Shuko angehört) mit keinem geringeren als Timbaland co-produziert haben.

Gemeinsam machen Shuko und The Breed übrigens nicht nur Musik, bis vor kurzem haben sie zusammen einen Talk-Podcast gehostet. Beats & Treats startete im April 2020 als „Deutschlands nerdigster Producertalk“ (ein kurzes Interview zu dem Podcast findet ihr bei den Kollegen der Backspin hier). Seit der 14. Folge wurde der Podcast umgewandelt in ein Interview-Format, das The Breed alleine fortsetzt (weiterhin alles gut zwischen den beiden – Infos dazu gibt’s in Folge 13 des Podcasts). Letzter Interviewpartner war übrigens niemand geringeres als der bekannte Journalist Falk Schacht.

Die neue Unabhängigkeit der Produzenten/Beatmaker

Wie man an den monatlichen Hörern bei Spotify sehen kann (beide um die 500t!), profitieren Shuko und The Breed von der zunehmenden Wertschätzung von Produzenten/Beatmakern in den letzten Jahren.

Instrumentaler Hip-Hop findet nicht mehr nur auf den B-Seiten der 12″-Singles für DJs statt, sondern hat eine riesige Fangemeinde. Wer es wie The Breed und Shuko schafft, seine Musik in offiziellen Spotify-Playlisten wie Lo-Fi Beats (ca. 4 Mio. Follower), Jazz Vibes (ca. 1,8 Mio. Follower), Jazz Rap (ca. 800t Follower) oder LoFi Hip-Hop (ca. 500t Follower) zu platzieren, dessen Musik wird weltweit viel gestreamt.

Produzenten wie The Breed und Shuko sind also nicht mehr so stark darauf angewiesen, dass Rapper*innen oder Sänger*innen ihre Beats picken – ihre Instrumentals finden auch so ihren Weg zu den Hörern.

Wir bei say say freuen uns aber natürlich immer, wenn die beiden auch Musik mit Vocals veröffentlichen. Wir sind gespannt, ob wir in Zukunft mehr Tracks wie 24 Hours hören werden!


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Autor: Matthi & Freddy | © Beitragsbild: we run this rec.

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